Transformationstherapie

Beispielfall Haustier: Katze mit Mittelohrentzündung - Trennung

Meine Schwiegereltern haben eine Katze, namens Kessy, die tagsüber freien Zugang nach Draußen hat. Eigentlich war es die Katze meines Schwiegervaters, der jedoch im September 2015 verstorben ist.

Er kümmerte sich bis dahin um Kessy, rief jeden Abend an der Haustür nach ihr, um sie zu füttern und sie legte sich anschließend neben ihn in den Fernsehsessel, bis er sie abends für die Nachtruhe zu ihrem Körbchen brachte.

 

Mein Schwiegervater ist zu Hause verstorben. 3 Wochen vor seinem Tod, kam meine Schwägerin aus Süddeutschland, um ihn, als examinierte Altenpflegerin, bis zu seinem Tod zu begleiten.

 

Als mein Schwiegervater bettlägerig wurde, übernahm sie auch die Versorgung von Kessy. Sie rief sie abends herein, um sie zu füttern und hob sie ab und zu auf sein Pflegebett.

 

Nachdem mein Schwiegervater beerdigt worden war, musste auch meine Schwägerin wieder zu ihrem Heimatort in Süddeutschland abreisen und die Versorgung der Katze übernahm ab dann meine Schwiegermutter.

 

Ehrlich gesagt, hatte ich mich damals schon gewundert, dass Kessy keine Anzeichen von Verlust oder Trauer zeigte. Sie fraß zwar etwas weniger, und wurde etwas dünner, was für mich aber keinen Grund zur Beunruhigung darstellte.

 

Erst als meine Schwägerin nach 6 Wochen erneut zu Besuch kam, kam auch der Verlustkonflikt der Katze zum Vorschein.

 

Ein paar Stunden, nachdem meine Schwägerin wieder da war, bekam Kessy plötzlich eine ganz dicke Wange auf der linken Seite.

 

Man vermutete einen eitrigen Zahn und wollte sofort mit ihr zum Tierarzt fahren.

 

Da die Katze jedoch weiter ihr Futter fraß und die Beule ihr keine Schmerzen zu bereiten schien, wollte ich erst einmal einen Tag abwarten und gab ihr LACHESIS D 12 (ein gutes Kindermittel bei „Mumps“).

 

Als die Wange leicht dicker wurde, war es für mich ein sicheres Zeichen (Erstverschlimmerung), dass es sich schon um die Heilungsphase handelte und ich auf dem richtigen Weg war. Abends gab ich ihr zur Wundheilung noch eine Gabe Arnica C30.

 

Dies öffnete über Nacht den Abzess. Der Eiter, der nach altem Käse roch, konnte abfließen. Wir reinigten die Wunde und versorgten sie weiter mit Arnica. Die Wange wurde wieder dünn und Kessy begann wieder mit Heißhunger zu fressen.

 

Einen Tag später sah ich Kessy schon wieder, vergnügt ihr Revier im Garten durchstreifen. Nach einer Woche war alles komplett ausgeheilt und man sah bei der Katze eine deutliche Gewichtszunahme.

 

Analyse:

 

Kessy hatte eine Otitis media (Mittelohrentzündung). Nach der Germanischen Heilkunde ist dies ein „Hörkonflikt“ im Sinne von: Etwas Gewünschtes nicht zu hören bekommen oder etwas Unerwünschtes nicht hören wollen.

 

In Kessys Fall war es die Stimme des Schwiegervaters, die sie ab der Zeit seiner Bettlägerigkeit nicht mehr zu hören bekam. An seine Stelle trat jedoch meine Schwägerin, indem sie das abendliche Hereinrufen der Katze ab diesem Zeitpunkt übernahm. Nachdem der Schwiegervater jedoch verstorben war, musste auch sie wieder abreisen, sodass Kessy ab diesem Zeitpunkt weder die Stimme des Schwiegervaters, noch die Stimme der Schwägerin hören konnte. Somit erlitt Kessy über die Trennung von beiden eben diesen „Hörkonflikt“.

 

Bei einer Mittelohrentzündung bildet sich nach Eintritt des Konfliktes im Ohr ein flachwachsender Tumor, den man jedoch zunächst nicht bemerkt. Das Ohr wird quasi mit zusätzlichen Hörzellen aufgefüllt. Der biologische Sinn in Kessys Fall lag somit darin, mehr Hörzellen zu bekommen, um das Gewünschte (die Stimmen) noch besser bzw. wieder hören zu können. Der Konflikt war somit bis zum erneuten Besuch der Schwägerin aktiv. Wodurch sich im Nachhinein auch der geringe Appetit und die Gewichtsabnahme der Katze erklären lassen.

 

Als Kessy die Stimme der Schwägerin dann endlich wieder zu hören bekam, kam auch der Hörkonflikt in Heilung.

Zu diesem Zweck wird der Tumor im Ohr mit Hilfe von körpereigenen Pilzen und Pilzbakterien wieder abgebaut (dadurch erklärt sich, warum der später auslaufende Eiter nach altem Käse roch.) Doch zunächst bildet sich eine Entzündung und der Ohrpolyp schwillt an, wodurch die dicke Wange bei Kessy entstand.

Nach Austritt des Eiters ging die Schwellung wieder zurück, die Heilung wurde abgeschlossen und Kessy ist heute wieder quicklebendig, als wenn nichts gewesen wäre.

 

 

Allgemeines:

 

In einem Chat im Internet habe ich einen ähnlichen Fall gefunden. Eine Tochter reiste vom Studium an, um die Katze der Eltern zu versorgen, welche ein paar Tage in den Urlaub gefahren waren. Kaum war die Tochter da, bekam die Katze eine dicke Wange.

Vom Tierarzt wurden der Katze auf Verdacht erst einmal ein paar Zähne gezogen. Danach bekam sie ein Antibiotikum. Die Schwellung ging zurück. Jedoch benötigt die Katze heute ein Spezialfutter, weil sie nicht mehr richtig kauen kann. Zudem zerstörte das Antibiotika die Darmbakterien der Katze, sodass diese nun ständig Probleme mit Würmern und Parasiten hat. Und (das ist allerdings meine Meinung) wird das Problem beim nächsten Urlaub der Eltern erneut auftreten. Da das Antibiotika die Entzündung lediglich unterbunden und damit ein Ausheilen verhindert hat. Der Konflikt ist somit nach wie vor aktiv.

 

Auch wir Menschen, insbesondere einige Kinder leiden oft an Mittelohrentzündung. Nicht selten werden auch diese sofort mit Antibiotika behandelt. Anschließend wundern sich die Eltern dann, dass das Kind häufiger mit Entzündungen des Mittelohres zu kämpfen hat.

Auch hier wäre es besser, zunächst einmal nach der Ursache der Mittelohrentzündung zu suchen:

Sind die Eltern vielleicht getrennt und das Kind hört nur alle 2 Wochen die Stimme des Vaters/der Mutter/der übrigen Geschwister? Oder gibt es im Umfeld des Kindes etwas, was es nicht gern hört – laute Geräusche, Streit etc.?

 

Natürlich bedeutet die Suche nach der Ursache oft zwangsläufig, dass auch die Eltern etwas an ihrem Verhalten ändern müssten. Aber genau darum geht es meiner Ansicht nach: Unsere Kinder (und übrigens auch Haustiere) sind Spiegel unserer Seele. Sie machen uns durch ihr Verhalten auf Dinge aufmerksam, die wir bei uns selbst nur all zu gerne verdrängen und nicht bearbeiten möchten. Dieses Verdrängen von Symptomen hat uns die Schulmedizin und Pharmaindustrie mit diversen medizinischen Präparaten auch bisher sehr gut ermöglicht.

 

In der Sendung „Der Nächste bitte – eine Sprechstunde mit Mirja Boes am 02.12.15 auf RTL wurde zumindest schon offen gesagt, dass 90 % aller Rückenprobleme nach 6 – 8 Wochen von ganz allein verschwinden. (was ich nach meinem eigenen Bandscheibenvorfall im Jahr 2013 übrigens bestätigen kann!) Dennoch hat sich die Zahl der Rückenoperationen in den letzten 10 Jahren verdoppelt! Und Martin Rütter fand in der Sendung heraus, dass bei der alljährlichen Grippeschutzimpfung nur maximal jeder 4. Geimpfte geschützt ist. Würden Sie in ein Flugzeug einsteigen, wenn sie wüssten, dass nur jeder 4. Flug sicher ankommt?

 

Auch der „Wilsberg“ Krimi „Bittere Pillen“ am 28.11.15 im ZDF hatte die Pharmaindustrie auf dem „Kieker“. Dort wurden Studien für ein neues Medikament gefälscht, Probanden ließen in der Studie nicht ihren eigenen Urin, sondern Urin von Kleinkindern testen, den ihnen eine Kindergärtnerin illegal besorgt hatte und der zuständige Minister für die Markteinführung des Produktes war, schlicht weg, gekauft.

Das Fazit des Filmes war: „Es geht niemals um die Sache. Es geht immer nur um Interessen!“

 

Ist es Zufall, dass solche Themen gerade vermehrt an die Öffentlichkeit gelangen? Oder tut sich etwas in der Gesellschaft?

 

Ich hoffe und glaube jedenfalls, dass es bald ein Umdenken in der Menschheit geben wird, welches uns in eine Medizin mit immer mehr Eigenverantwortung und  Selbstvertrauen bringen wird! Und je früher sich jeder einzelne damit beschäftigt, je schneller wird er unabhängig von dieser Industrie sein!

 

Copyright © 2014- Fühlen Lernen - Karin Busse-Wüllner - Transformationstherapeutin n .R. Betz